Food-Fotografie – Ein einfacher Tipp für bessere Bilder auf Blogs und Facebook

Fotos von leckeren Speisen können ein Augenschmaus sein. Professionelle Food-Fotografen kennen eine Menge Tricks, um Lebensmittel geschmackvoll in Szene zu setzen. Aber auch ohne Fachausbildung und teure Ausrüstung könnt Ihr mit den Werken der eigenen Küche auf Facebook, Twitter oder Eurem Blog glänzen.

Auf Facebook-Pages ist mir aufgefallen, dass man dieselbe Zubereitung mehr oder weniger günstig fotografieren kann: Manche Köche halten die Kamera direkt über das Essen. Das kann man so machen …
Den folgenden Tipp für bessere Food-Fotos können Sie selbst dann umsetzen, wenn Sie keine Zeit für aufwändige Arrangements haben, zum Beispiel weil der Teller schnell aus der Restaurantküche muss.

Zur Illustration habe ich zwei Bilder des gleichen Salates gemacht:

Auf dem ersten Foto fehlt dem Auge jede Orientierung, dass es sich um eine Speise handelt. Erst auf den zweiten Blick identifiziert man die Zutaten und schließt auf einen Kartoffelsalat. Wenn Sie auf diese Weise eine Pilzpfanne fotografieren, die noch weniger kontrastreiche Zutaten enthält, grenzt das Ergebnis an ein Bilderrätsel.

Das zweite Bild bietet dem Betrachter die nützliche Zusatzinformation »Teller«. Es handelt sich um den gleichen Salat aus den gleichen mehligen Kartoffeln, die noch nicht einmal eine günstige Voraussetzung für delikate Fotos darstellen, da sie die Optik aller anderen Zutaten mit einer krümeligen Schmiere beeinträchtigen.
Im Vergleich zum ersten Foto ist das trotzdem appetitlicher, weil die Assoziation »Essen auf Teller« viel attraktiver ist, als ein Close-up, das zudem jede Einzelheit überlebensgroß zeigt.