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Transkript

Die Suchmaschinen und wir haben gemeinsame Interessen.
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Google möchte seine Werbeanzeigenplätze verkaufen. Das sind die Ads, die gelegentlich über und unter den organischen, also normalen Suchergebnissen angezeigt werden. Dafür braucht Google Suchende, die ihre Suchbegriffe dort eingeben. Und Google braucht SIE, weil Sie eine Homepage haben, die die gesuchten Informationen enthält und zu der Google den Suchenden schicken kann. Im Idealfall werden so alle drei Interessengruppen glücklich. Damit die Suchmaschine die Suchenden nicht irgendwo hinschickt, wo nur irrelevanter Unsinn wartet, gibt Google sich große Mühe, zu einer Suchanfrage nur möglichst relevante, passende Websites anzubieten. Denn eine unzufriedene Suchende würde bei ihrer nächsten Suchanfrage vielleicht eine andere Suchmaschine benutzen. Das möchte Google nicht. Deshalb nutzt Google einen so genannten Algorithmus, um Internetseiten zu analysieren und dahin gehend zu bewerten, für welche Suchanfragen die Seite passende Antworten liefern könnte. Genau genommen besteht dieser Algorithmus aus unzähligen statistischen und mathematischen Operationen. Er wird der Anschaulichkeit halber aber als DER Algorithmus bezeichnet. Zudem arbeiten die Suchmaschinen kontinuierlich an einer Verbesserung ihres Algorithmus, damit sich niemand durch Tricks gute Platzierungen auf den Suchergebnisseiten verschafft, obwohl er zu einer Suchanfrage eigentlich nichts Gehaltvolles anbieten kann.
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Um Ihren Algorithmus mit Daten zu füttern, lassen die Suchmaschinen das Internet von einem Heer kleiner Programme, so genannter Crawler, erforschen. Solch ein Crawler besucht täglich oder wöchentlich auch IHRE Website. Die Frequenz hängt auch davon ab, wie oft Sie die Inhalte Ihrer Website aktualisieren. Gehen Sie aber mal davon aus, dass Ihr neuer Blogpost oder eine neue Unterseite Ihrer Website den Suchmaschinen nicht lange verborgen bleiben. Das führt auch dazu, dass Ihre SEO-Maßnahmen, zum Beispiel die Überarbeitung eines Textes im Sinne dieses Kurses, recht schnell zu entsprechenden Veränderungen Ihres Rankings auf den Suchergebnisseiten führt.
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Und so sieht eine Internetseite aus Sicht eines Suchmaschinen-Crawlers aus. Das ist der HTML-Quelltext, der vom Server unseres Webhosters zum Web-Browser eines Lesers geschickt und dort interpretiert …
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… und schließlich so angezeigt wird. Um Ihre Texte SEO-mäßig zu optimieren, müssen Sie sich zum Glück nicht mit dem unübersichtlichen HTML-Code beschäftigen. Das macht Ihr Content Management System für Sie, also die Software, die Ihrer Website zu Grunde liegt.
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Noch eine Sache zu Google. Ich höre häufig von Kunden, dass sie Telefonanrufe von Dienstleistern bekommen, die den Eindruck erwecken, „von Google“ zu sein oder „für Google“ zu arbeiten. Die drängen dann zum Abschluss von SEO-Aufträgen oder Google-Ad-Kampagnen, weil ansonsten „ihre Website bei Google gelöscht“ würde. Meiner Meinung nach sind das unseriöse Vertriebspraktiken, denn um von einer Suchmaschine aus deren Index gelöscht zu werden, muss eine Website entweder wiederholt betrügerische SEO-Maßnahmen angewandt haben, oder durch einen Hacker mit Schad-Code verseucht worden sein. Wer sich an die hier gelernten SEO-Techniken hält und die Software seiner Homepage regelmäßig updated und gegen Hacker schützt, muss also keine Strafmaßnahmen von Google befürchten.
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Und ganz sicher ruft Google deshalb auch nicht bei Ihnen an.